Der US-Regisseur Richard Donner ist tot. Er starb am Montag im Alter von 91 Jahren in Los Angeles. Das bestätigten Donners Familie. »Er war ein großartiger Mann«, sagte seine Ehefrau Lauren Shuler Donner. »Ich war eine sehr, sehr glückliche Frau. Aber er war sehr krank, also war es Zeit für ihn zu gehen.«
Donner wurde am 24. April 1930 als Richard Donald Schwartzberg in der Bronx geboren und wuchs in New York auf, bevor er die New York University besuchte und danach zum US-Militär ging. Schon mit seinem ersten Film »Das Omen« wurde er 1976 berühmt. Zwei Jahre später wurde der erste »Superman«-Film veröffentlicht, Donner führte auch dabei die Regie – der Film mit Schauspieler Christopher Reeve in der Hauptrolle wurde Kult.
Zu den weiteren Werken Donners gehören unter anderem die »Lethal Weapon«-Reihe mit Mel Gibson und Danny Glover (ab 1987), der Kinder-Abenteuerfilm »Die Goonies« (1985) sowie »Die Geister, die ich rief« (1988) mit Bill Murray. Zusammen mit seiner Frau produzierte Donner außerdem eine Reihe von erfolgreichen Filmen, darunter »Free Willy« und »X-Men«. Der letzte Film, ind em Donner Regie führte, erschien 2006: »16 Blocks«.
Richard Donner's big heart & effervescent charm shone in his movies through the remarkable performances of his cast, which is no mean feat. You remember all the characters in Superman, Lethal Weapon, The Goonies & more, because Donner knew how to capture that magic onscreen. 1/3 pic.twitter.com/7NDH9kKnQZ
— edgarwright (@edgarwright) July 5, 2021
Nach Bekanntwerden seines Todes veröffentlichten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen Mitteilungen in den sozialen Netzwerken. »Richard Donner hatte die größte, dröhnendste Stimme, die man sich vorstellen kann«, schrieb beispielsweise »Goonies«-Star Sean Astin auf Twitter. »Er lachte, wie noch nie ein Mensch zuvor gelacht hat. Dick machte so viel Spaß.«
Auch Steven Spielberg äußerte sich in einer Mitteilung betroffen, er war Produzent von »Die Goonies« und kannte Donner daher schon lange. Mit ihm Zeit zu verbringen sei so gewesen, als wäre man mit »seinem Lieblingstrainer, dem klügsten Professor, dem wildesten Motivator, dem liebenswertesten Freund, dem treuesten Verbündeten« zusammen, schrieb Spielberg. »Er war ganz Kind. Ganz Herz. Die ganze Zeit. Ich kann nicht glauben, dass er weg ist, aber sein heiseres, herzliches Lachen wird immer bei mir bleiben.«
aar/AFP/dpa





