Alexander Mitsch

Früherer Chef der WerteUnion tritt aus Protest gegen Nachfolger aus

05.07.2021
Lesedauer: < 1 Minute
Alexander Mitsch, damaliger Bundesvorsitzender der WerteUnion, spricht im Juni 2019 bei der Jahrestagung der WerteUnion. Bild: dpa

Der Vorsitzende der WerteUnion, Max Otte, hat Friedrich Merz Lobbyismus vorgeworfen. Merz legt den CDU-Mitgliedern nun nahe, die WerteUnion zu verlassen. Der frühere Vorsitzende der Gruppe, Alexander Mitsch, kündigt seinen Austritt an.

Der frühere Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch, hat die Gruppe besonders konservativer CDU-Mitglieder verlassen. Grund sei das Gebaren des neuen Chefs der WerteUnion, Max Otte. „Die Rundumschläge von Herrn Otte haben dazu geführt, dass ich meinen Austritt erklärt habe“, sagte Mitsch am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Herr Otte ist nicht in der Lage, den Ursprungsgedanken der WerteUnion weiterzuführen.“ Die WerteUnion sei immer als starke Gruppierung innerhalb der Union gedacht gewesen, die sich vom rechten und linken Rand absetze.

Der Heidelberger Mitsch war einer der Gründungsväter der WerteUnion und hatte sie vier Jahre als Vorsitzender geführt. Er kann sich vorstellen, dass er sich einer neuen Plattform anschließt, in der sich ausgetretene Mitglieder der WerteUnion zusammenfinden könnten. „Das kann durchaus eine Möglichkeit sein.“ Der Gründungsgedanke, die Union von ihrem Linkskurs abzubringen, sei weiter richtig.

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