Kommentar zu Schul-Schließungen

Der Preis war zu hoch!

11.02.2021
Lesedauer: < 1 Minute
Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer in einer Grundschule in Gelsenkirchen auf den Tischen Foto: Caroline Seidel/dpa

Der Satz von Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann beweist, wer die Schul-Schließungen in Deutschland vorantrieb: das Kanzleramt.

„Angela, ich bin über deinen Kurswechsel nicht erfreut!“, beschwerte sich Kretschmann gestern auf dem Bund-Länder-Gipfel.

WIE BITTE?

Millionen Familien in Deutschland sehen das anders. Viele Kinder haben bereits den Anschluss verloren. An Bildung. An Freunde. An das Leben.

Und das, obwohl Studien schon im Sommer zeigten: Kinder unter 10 Jahren sind NICHT Treiber der Pandemie. Dennoch richtete sich der zweite Lockdown im Herbst zu großen Teilen gegen Familien.

Im Winter der nächste Hammer: Schulen und Kitas wieder geschlossen, Ferien verlängert, Präsenzunterricht ausgesetzt.

Das neue Schreckgespenst der Kanzlerin? Die Mutationen, für die Kinder angeblich anfälliger seien. Auch diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht belegt. Die schweren Verläufe treffen weiterhin vor allem Ältere. Die zu schützen, hat die Bundesregierung versäumt.

Dafür bezahlen die Kinder!

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